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Leukotape® classic
die unelastische Klebebinde aus 100 % Baumwolle; für funktionelle Verbände mit hoher Klebekraft, für funktionelle Verbände nach Verletzungen (Zerrungen und Verstauchungen), zur Stabilisierung und Fixierung von Gelenken, Bändern und Sehnen.
- Prävention und Schutz beim Sport
- Zur Ruhigstellung und Stabilisierung der Gelenke
In drei Größen erhältlich:
- 2 cm x 10 m
- 3,75 cm x 10 m
- 5 cm x 10 m
Produkteigenschaften
Produktbeschreibung | Unelastisches Tape |
Funktionalität | Ruhigstellung & Stabilisierung |
Eigenschaften | Hohe Stützkraft |
| Leicht von Hand zerreißbar | |
| Hohe Klebkraft | |
| Robustes Design zur Einschränkung von Gelenksbewegungen & zur Stabilisierung von Gelenken | |
| Unterstützt Behandlung und Vorbeugung von leichteren Sportverletzungen | |
| Verrutscht nicht | |
| Schützt während des Sports |
Haupttechniken:
-
Muskeltechnik
Indikationen
Schmerzen im Bereich des Weichteilgewebes, insbesondere Muskulatur mit Bindegewebsanteilen (myofaszial)
Anwendung
Bei der „Muskeltechnik“ wird insbesondere die Muskulatur in ihrem anatomischen Verlauf (z.B. ein einzelner Muskel), aber auch funktionelle Verläufe (z.B. Muskelketten) getapet. Die Anlage erfolgt ungedehnt, d. h. am Tapematerial wird nicht gezogen. Der zu tapende Haut- bzw. Muskelbereich wird schmerzabhängig vorgedehnt, dadurch entsteht die typische Wellenbildung, die gleichzeitig ein Indikator für das richtige Handling darstellt.
Effekte
- Schmerzlinderung oder -dämpfung
- Regulierung des myofaszialen Gewebetonus
- Optimierung der Muskel- und Gelenkfunktion durch frühzeitige Innervation
- Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
-
Korrekturtechnik
Indikationen
Funktionelle Fehlstellungen, Fehlhaltungen
Anwendung
Sichtbare Korrektur des Gewebes oder der Körperposition durch z. B. aufrechte Haltung, Beckenkippung oder Medialisierung Patella oder Tapezug. Dabei wird das Tapematerial gestretcht bzw. gezogen (50-100%), jedoch nicht ins Gewebe komprimiert. Cave: Niemals Körperstellungen erzwingen.
Effekte
- Zur Korrektur von funktionellen Fehlstellungen, Fehlhaltungen (dynamisch aktivierende Stabilisation)
-
Faszientechnik
Indikationen
Feste und verklebte Faszien (Muskelfaszien, Retinacula, Bänder, Membranen, Narben, Gewebeadhäsionen)
Anwendung
Basis locker auf die Haut kleben, dann unter Tapezug/-stretch (50-100 %) auf Hautniveau (ohne Kompression!) tangential zur Oberfläche ziehen. Auf diese Weise wird die Haut sichtbar oberflächlich verschoben, d.h. die Basis in Zugrichtung mitgenommen.
Effekte
- Verbesserung der Faszienbeweglichkeit
-
Ligamenttechnik
Indikationen
- Inkomplette Verletzungen (oder schmerzende, aber strukturell ausgeheilte Verletzungen) von Sehnen, Kapseln, Retinacula und Bändern
- Mechanische und sensorische Unterstützung/ Stabilisierung und Entlastung
Anwendung
Zunächst wird der zu tapende Bereich in Funktionsstellung oder Vordehnung (schmerzabhängig) gebracht. Dann wird das Tapematerial submaximal bis maximal gedehnt, um es ins Gewebe zu komprimieren (unter Zug). Die Tapeenden enden ohne Zug bzw. Stretch. Es besteht ebenso die Möglichkeit, mit spannungsfreier Basis zu beginnen.
Effekte
- Schmerzlinderung
- Verbesserung der Belastbarkeit
-
Lymphtechnik
Indikationen
- Ödeme Schwellungen
- Hämatome (postoperativ, posttraumatisch)
- Lympherkrankungen
- Onkologische Erkrankungen
Anwendung
In der Regel werden vier dünne Längsstreifen in Richtung des Lymphabflusses bzw. der Lymphbahnrichtung ohne Zug aufgeklebt - mit Hautvordehnung (manuell oder in gedehnter Position), jedoch ohne Zug bzw. Stretch des Tapematerials. Die Basis sollte in der Region mit dem niedrigsten Gewebedruck (Abflussgebiet bei intakten Lymphknoten) liegen. Cave: Bei defekten Lymphknotenketten Umgehungskreisläufe beachten.
Effekte
- Verbesserung des venöslymphatischen Abflusses (lokal/systemisch)
- Steigerung der Mikrozirkulation
- Einfluss auf das Vegetativum
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Kombinationstechnik
Indikationen
Schmerzen/Reizzustände aufgrund Instabilität mit Hypermobilität
Anwendung
Kombination von klassischem und elastischem Tape in unterschiedlichen Formen.
Effekte
- Schmerzlinderung
- Stabilisation
- Propriozeption
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Neuraltechnik
Indikationen
Schmerzen und Sensibilitätsstörungen (Multiple Sklerose, Polyneuropathien, pseudoradikuläre und radikuläre Sensationen)
Anwendung
Mit Hautvordehnung von distal nach proximal kleben, ohne Zug, ins Nerv-Wurzelgebiet.
Effekte
- Schmerzlinderung
- Tonusregulation
- Beeinflussung der Sensibilität
-
Narbentechnik
Indikationen
- Schmerzen
- Verklebungen
- Schwellungen bei Narben
Anwendung
Je nach Hautverträglichkeit bis zu maximaler Vordehnung der Haut mit maximaler Dehnung des Tapes.
Effekte
- Schmerzlinderung
- Tonusregulation
- Beeinflussung der Sensibilität
Gebrauchsanweisung
Bitte befolgen Sie immer die Gebrauchsanweisung, einschließlich der mit dem Produkt gelieferten Sicherheitsinformationen. Nicht zur Hand? Finden Sie die benötigten Sicherheitsinformationen in dieser Datenbank!

